|
Fortsetzung
zurück
Nach Kriegsende, am 8. Februar 1956 fanden sich in der
Gastwirtschaft Scherf 24 Schießsportinteressierte zusammen, um die Arbeit des
Schützenvereins wieder aufzunehmen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Dr. med. Oskar
Zelder gewählt. Der Verein wurde Mitglied des hessischen Schützenverbandes bzw.
Deutschen Schützenbundes, und unverzüglich wurde das Luftgewehrtraining
aufgenommen. Große sportliche Erfolge errangen die Goddelsheimer Schützen in den
folgenden Jahren. Namen wie Heinrich und Karl Barbe, Oskar Zelder, Fritz Käufer,
Heinrich Schröder, Heinrich Seebold, Fritz Grosche, Ernst Hartmann, Fritz Krüger
und manch andere standen
in den Siegerliste.
Jugendmannschaft des Schützenvereins Goddelsheim bei
den Landemeisterschaften in Wiesbaden 1958:
Karl Barbe, Fritz Grosche, Werner Emde, Eckhard Knipp

1962 wurde zum ersten Mal ein Burschenkönig ausgeschossen,
Karl Barbe zeigte sich auch hier als hervorragender Schütze und
errang die Burschenkönigswürde.
Gertrud Jung erwählte er als seine Königin.
Im Jahre 1985 wurde erstmals unter den Königen ein Schützenkaiser ausgeschossen.

Schützenkaiser: Karl und Hilde Stracke

Nach dem ersten Spatenstich zum Schießstand 1983
1983 begann der Bau des Luftgewehr-, Luftpistolen- und
50-m-Kleinkaliberstandes, der 1987 um einen
25-m-Pistolenstand erweitert wurde.

Die Schießstände und der Aufenthaltsraum des
Schützenvereins Goddelsheim
Ein weiteres Kapitel der Traditionspflege wurde mit der
Fertigung einer Vereinskanone im Jahre 1987 aufgeschlagen. Die Kanone wird durch
den Geschützzug „Wilhelmine“ in malerischen Landsknechtuniformen begleitet.
Kanone und Geschützzug tragen ihren Namen nach der ersten Schützenkönigin des
Vereins, Wilhelmine Wiesemann.
1994 bekamen die Kanoniere eine Standarte.

Geschützzug Wilhelmine
Aus
Anlass des 80-jährigen Bestehens überreichte 2005
der
derzeitige
Kaiser Erich Wenzel dem Verein eine Kaiserkette, auf der auch die bisherigen
Kaiserpaare verewigt sind.
2004 bis 2006: Umbau der Schießstände und des Aufenthaltsraums
Neue Brandschutzauflagen machten es erforderlich, die Kugelfänge des 25- und
des 50-Meter-Schießstands von Holz auf Stahl umzurüsten.
– 2004 wurden die Kugelfänge der beiden Stände erneuert
– Ab 2006 wurden
folgende Arbeiten durch geführt:
– Um
die Stände einfacher reinigen können wurde der 50-m-Stand komplett mit
Flies-Estrich aufgezogen und der
Pistolenstand wurde komplett mit PVC ausgelegt.
– Der Bodenbelag und der Belag
hinter den Kugelfängen sowie der Anstrich im Luftgewehrstand wurden erneuert.
– In
allen drei Ständen wurden die Ablagen neu mit PVC belegt.
– Durch die Umbaumaßnahme der
50-m-Bahn dürfen nun größere Kaliber als KK geschossen werden
– Ein
neuer Abstellraum wurde angebaut.
– Im
Aufenthaltsraum wurde die Be- und Entlüftungsanlage erneuert und mit der
Heizungsanlage gekoppelt.
– Die
Decke wurde abgehängt und neu verkleidet.
– Die
Rauchschutztür im Eingang wurde erneuert und dem Foyer der Halle angepasst.
– Der
Boden wurde mit neuen Fliesen ausgestattet, die nun für Weite und Helligkeit in
diesem Raum sorgen.
– Die
gesamte elektrische Installationen wurde neu verlegt und ein Durchlauferhitzer
wurde eingebaut.
– Eine neue Kühltheke und neue
Schränke wurden eingebaut.
Neben Eigenfinanzierung und Zuschüssen wurden ca.
1833 Stunden Eigenleistung erbracht.
Klick auf das Bild → großes Bild

Luftgewehr und
Luftpistole
(10-m-Stand) |

Kleinkaliber- und
Großkalibergewehr
(50-m-Stand) |

Pistole
(25-m-Stand) |
Königspaare
zurück
|