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Schützenfest 2011

Fortsetzung                                                                                                                    zurück

Nach Kriegsende, am 8. Februar 1956 fanden sich in der Gastwirtschaft Scherf 24 Schießsportinteressierte zusammen, um die Arbeit des Schützenvereins wieder aufzunehmen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Dr. med. Oskar Zelder gewählt. Der Verein wurde Mitglied des hessischen Schützenverbandes bzw. Deutschen Schützenbundes, und unverzüglich wurde das Luftgewehrtraining aufgenommen. Große sportliche Erfolge errangen die Goddelsheimer Schützen in den folgenden Jahren. Namen wie Heinrich und Karl Barbe, Oskar Zelder, Fritz Käufer,
Heinrich Schröder, Heinrich Seebold, Fritz Grosche, Ernst Hartmann, Fritz Krüger und manch andere standen
in den Siegerliste.

 

  Jugendmannschaft des Schützenvereins Goddelsheim bei
  den Landemeisterschaften in Wiesbaden 1958:
  Karl Barbe, Fritz Grosche, Werner Emde, Eckhard Knipp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1962 wurde zum ersten Mal ein Burschenkönig ausgeschossen,
Karl Barbe zeigte sich auch hier als hervorragender Schütze und
errang die Burschenkönigswürde.
Gertrud Jung erwählte er als seine Königin.

 



Im Jahre 1985 wurde erstmals unter den Königen ein Schützenkaiser ausgeschossen.

Schützenkaiser: Karl und Hilde Stracke

 

Nach dem ersten Spatenstich zum Schießstand 1983

 

1983 begann der Bau des Luftgewehr-, Luftpistolen- und 50-m-Kleinkaliberstandes, der 1987 um einen
25-m-Pistolenstand erweitert wurde.

Die Schießstände und der Aufenthaltsraum des Schützenvereins Goddelsheim

 

Ein weiteres Kapitel der Traditionspflege wurde mit der Fertigung einer Vereinskanone im Jahre 1987 aufgeschlagen. Die Kanone wird durch den Geschützzug „Wilhelmine“ in malerischen Landsknechtuniformen begleitet. Kanone und Geschützzug tragen ihren Namen nach der ersten Schützenkönigin des Vereins, Wilhelmine Wiesemann.
1994 bekamen die Kanoniere eine Standarte.

Geschützzug Wilhelmine

 

Aus Anlass des 80-jährigen Bestehens überreichte 2005 der derzeitige
Kaiser Erich Wenzel dem Verein eine Kaiserkette, auf der auch die bisherigen Kaiserpaare verewigt sind.

 

 

 

 

 

 

2004 bis 2006: Umbau der Schießstände und des Aufenthaltsraums

Neue Brandschutzauflagen machten es erforderlich, die Kugelfänge des 25- und des 50-Meter-Schießstands von Holz auf Stahl umzurüsten.
 2004 wurden die Kugelfänge der beiden Stände erneuert
– Ab 2006 wurden folgende Arbeiten durch geführt:
   – Um die Stände einfacher reinigen können wurde der 50-m-Stand komplett mit Flies-Estrich aufgezogen und der
      Pistolenstand wurde komplett mit PVC ausgelegt.
   – Der Bodenbelag und der Belag hinter den Kugelfängen sowie der Anstrich im Luftgewehrstand wurden erneuert.
   – In allen drei Ständen wurden die Ablagen neu mit PVC belegt.
   – Durch die Umbaumaßnahme der 50-m-Bahn dürfen nun größere Kaliber als KK geschossen werden
   – Ein neuer Abstellraum wurde angebaut.
   – Im Aufenthaltsraum wurde die Be- und Entlüftungsanlage erneuert und mit der Heizungsanlage gekoppelt.
  
– Die Decke wurde abgehängt und neu verkleidet.
  
– Die Rauchschutztür im Eingang wurde erneuert und dem Foyer der Halle angepasst.
  
– Der Boden wurde mit neuen Fliesen ausgestattet, die nun für Weite und Helligkeit in diesem Raum sorgen.
   – Die gesamte elektrische Installationen wurde neu verlegt und ein Durchlauferhitzer wurde eingebaut.
   – Eine neue Kühltheke und neue Schränke wurden eingebaut.
Neben Eigenfinanzierung und Zuschüssen wurden ca. 1833 Stunden Eigenleistung erbracht.

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Luftgewehr und Luftpistole
(10-m-Stand)

Kleinkaliber- und Großkalibergewehr
(50-m-Stand)

Pistole
(25-m-Stand)

Aufenthaltsraum

Mehr Informationen in der Festschrift vom Schützenfest 2000 mit Ergänzung bis 2005

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